Namensgebung und Geschichte:
Unser Wort Brille entstand aus dem griechischen Wort „beryllos“. Aus farblosem Beryll wurden Augengläser geschliffen, die auch schon Kaiser Nero getragen haben soll.
Allgemein:
Beryll kommt in verschiedenen Gesteinen, vor allem aber in den Erstarrungsgesteinen Granit und Pegmatit vor. Desweiteren tritt er in den metamorphen Gesteinen Schiefer und Glimmer auf.
Sammler sollten nach Drusen, so bezeichnet man die Hohlräume, Ausschau halten. Diese können neben einigen anderen Kristallen auch Beryll enthalten.
Fundorte:
Österreich (Habachtal/Salzburg), Brasilien, Birma, Sri Lanka, Indien, Kolumbien, Südkorea, Australien, Madagaskar, USA
Umgang/Pflege:
Der Beryll wird unschön (matt) in seiner Politur, wenn er mit Flußsäure, die in Textilreinigungsmitteln enthalten sind, in Berührung kommt.
Verwendung:
Beryll findet außer im Schmuckberreich (schönfarbige Varietäten) Verwendung in der Röntgentechnologie, in der Elektronik und der Reaktortechnik und Bestandteil säurefester Legierungen.
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Eine Beschreibung der verschiedenen Varietäten des Berylls sind ebenfalls in unserem Lexikon der Edelsteine zu finden.