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Chiastolith - Edelstein Datenbank


Edelstein Datenbank Chiastolith.
Viel wissenswertes über den Edelstein : Chiastolith, mit kleinem aber feinem Edelstein-Onlineshop







Chemische Formel: Al2 [O/SiO4] + C, Ca, Cr, Fe, Ga, K, Mg, Mn, Ti (Silikat)
Chemische Zusammensetzung: Aluminium, Silicium, Sauerstoff + Kohlenstoff, Calcium, Chrom, Eisen, Gallium, Kalium, Magnesium, Mangan, Titanium
Farbe: weiß, gelblich, grau
Härte: 5-5,5
Dichte: 3,12
Kristallsystem: orthorhombisch
Spaltbarkeit: unvollkommen
Glanz: Glasglanz oder Pechglanz
Transparenz: durchscheinend bis durchsichtig
Strichfarbe: weiß
Bruch: uneben, spröde
Ähnliche Mineralien: keine
Besonderheiten: Kreuz aus dunklem Kohlenstoff





Namensgebung und Geschichte:

Sein Name leitet sich vom Buchstaben X ( gesprochen „chi“ ) des griechischen Alphabets steht als Zeichen für Kreuz und „lithos“ für Stein.

Der Kreuzstein, wie er früher genannt wurde galt als Schutzstein gegen den bösen Blick.

Auf Grund seiner auffälligen Kreuzzeichnung erkannte man das christliche oder keltische Kreuz wieder.

Allgemein:

Chiastolit ist eine Varietät des Andalusit und wird durch seine charakteristische Kreuzzeichnung unterschieden.

Das Mineral entsteht, wenn flüssiges Magma aufsteigt und in kohlehaltigen, sedimentären Tonschiefer eindringt.

Aus der Kieselsäure der Magma und dem Aluminiumoxid des Tons bildet sich der Chiastolith wobei sich an den Kanten seiner Kristalle während des Wachstums Kohlenstoff anlagert. Dadurch kommt es zu dunklen Einschlüssen in Kreuzform.

Fundorte:

Australien, China, Chile, Algerien, Sibirien

Umgang und Pflege:

Der Chiasolith ist nur mit Wasser zu reinigen.

Verwendung:

Wird gern als Talisman getragen und ist ein beliebter Sammlerstein.



Zuletzt aktualisiert am: Samstag, 22. Dezember 2007