Namensgebung und Geschichte:
Seinen Namen hat er wahrscheinlich von seinem Hauptbestandteil, Magnesium.
Allgemein:
Magnesit kommt eingewachsen in metamorphen Chloritschiefern vor.
Er wird wie Howlith häufig blau gefärbt und als Türkis-Ersatz angeboten.
Gefärbter Magnesit ist sehr porös. Aus diesem Grund werden die Steine entweder in Paraffin oder Hartwachs getränkt um den Stein vor Feuchtigkeit und chemischen Angriffen zu schützen.
Fundorte:
Österreich (Steiermark, Zillertal), Schweiz (am St.Gotthard), Norwegen, Italien
Umgang/Pflege:
Durch verschiedene fettlösende Chemikalien wird Paraffin gelöst. Das heißt der Schutz durch das Paraffin ist aufgehoben. Gefärbter Magnesit darf also niemals, auch nicht mit harmlos erscheinenden Chemikalien Säuren oder Alkohol in Berührung kommen. Nur so bleibt der Schutz langanhaltend.
Verwendung:
Magnesit wird zu Schmuck (Ketten, Ringe, Armbänder) usw. und zu kunstgewerblichen Gegenständen verarbeitet.