Namensgebung und Geschichte:
Der Name Muskovit bedeutet „Moskauer Glas“. Da der Muskovit sehr hitzebeständig ist, wurden früher große Muskovitplatten aus dem Ural als Fenster für Öfen und Lampen verwendet.
Allgemein:
Muskovit wird in Gesteinen wie Glimmerschiefer, Quarzit oder Gneis gefunden. In Pegmatit entstehen große Muskovittafeln welche als industrieller Rohstoff genutzt werden.
Begleitmineralien sind Aquamarin, Topas oder Quarz.
Fundorte:
Indien, Rußland (Fundstätten von besonders großen Tafeln), Norwegen, Schweden, Kanada, USA, Australien, Tansania
Umgang und Pflege:
Auf Gund seiner geringen Härte ist der Muskovit vor mechanischen Einwirkungen zu bewahren. Reinigung nur mit Wasser.
Verwendung:
Muskovit hat gute isolierende Eigenschaften gegenüber elektrischem Strom und Hitze und wird deshalb zur Wärme-und Elektroisolation verwendet.
Angeboten wird er meist in Form von tafeligen Kristallen.