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Rubin


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Chemische Formel: Al2O3 (Oxid)
Chemische Zusammensetzung: Aluminium, Sauerstoff
Farbe: viele verschiedene Rottöne
Härte: 9
Dichte: 3,97-4,05
Kristallsystem: trigonal
Spaltbarkeit: Absonderung
Glanz: Glas-und Diamantglanz
Transparenz: durchscheinend, durchsichtig, undurchsichtig
Strichfarbe: weiß
Bruch: muschelig, uneben
Ähnliche Mineralien: Rubellit, Pyrop, Spinell
Besonderheiten: Asterismus = kann auffallendes Licht sternförmig reflektieren





Namensgebung und Geschichte:

Der Name Rubin kommt vom lateinischen „rubens“= rot.

Im Mittelalter wurde er ebenso wie der Granat und der Soinell als „Karfunkelstein bezeichnet.

Auf Handelswegen gelangten die Steine von Birma an die Herrscherhöfe und in die Tempel der alten Ägypter und Griechen. Der Rubin wurde als Stein des Lebens angesehen.

Allgemein:

Wegen seiner großen Härte, in der er nur vom Diamanten übertroffen wird und nicht zuletzt wegen seiner Seltenheit ist der Rubin einer der wertvollsten und begehrtesten Edelsteine. Er gehört in die Gruppe der Korunde und wird sowohl in Erstarrungs-als auch in metamorphen Gesteinen (Gneis) gebildet. Man findet ihn oft in Flußkiesen.

Ein großer Rubinkristall aus der Region Mogok in Burma wurde 1887 dem British Museum in London als Geschenk überreicht.

Fundorte:

Burma (Mogok), Tansania, Simbabwe, Kenia

Umgang/Pflege:

Die Reinigung ist problemlos. Bei Wärmeeinwirkung kann die Farbe verloren gehen.

Verwendung:

Rubine werden für die Schmuckherstellung im Facettenschliff und im Cabochon geschliffen.



Zuletzt aktualisiert am: Donnerstag, 27. Dezember 2007